Universitäre Weiterbildungen im Handlungsfeld von Deutsch als Zweitsprache

Universitäre Weiterbildungen im Handlungsfeld von Deutsch als Zweitsprache

von: Judith Asmacher, Catherine Serrand, Heike Roll

Waxmann Verlag GmbH, 2021

ISBN: 9783830993032 , 356 Seiten

Format: PDF, OL

Kopierschutz: frei

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Preis: 35,99 EUR

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Universitäre Weiterbildungen im Handlungsfeld von Deutsch als Zweitsprache


 

Frontmatter

1

Titel

1

Impressum

4

Inhalt

5

Grußwort

7

Einleitung (Judith Asmacher, Heike Roll und Catherine Serrand)

9

Sprachvermittlung in der Migrationsgesellschaft (Sara Hägi-Mead, Vivien Heller, Astrid Messerschmidt und Gabriele Molzberger)

17

1. Einleitung

17

2. Der Kontext der Migrationsgesellschaft

17

2.1 Konzeptionen von Bildung in der Migrationsgesellschaft

18

2.2 Ausgrenzung trotz Bildungserfolg

20

3. Sprache(n) in der Migrationsgesellschaft

22

3.1 Sprachlich heterogene Räume und multilinguale Sprecher_innen als Normalfall

22

3.2 Deutsch als Zweitsprache als Vermittlungsaufgabe

24

4. Begründung und Konzeption des weiterbildendenden Studienangebots „Deutsch als Zweitsprache: Sprachvermittlung in Migrationsgesellschaft“

28

5. Sprachvermittlung in der Migrationsgesellschaft: weiterführende Fragen

30

Literatur

32

Überlegungen zu einer Didaktik für die Fortbildung von Lehrpersonen (Frank Lipowsky)

37

1. Einleitung

37

2. Wer ist die Zielgruppe? – Zum Lernen von Erwachsenen im Allgemeinen und von Lehrpersonen im Besonderen

37

2.1 Nutzenorientierung und Motivation

37

2.2 Durch Erfahrungen lernen – ein zweischneidiges Schwert

39

2.3 Wissen, Können und Refl exion

40

2.4 Überzeugungen und Alltagstheorien

41

2.5 Informelles Lernen

42

2.6 Fazit

42

3. Welche Ziele verfolgt die Fortbildung?

43

4. Warum sind Fortbildungen ein erfolgversprechender Weg zur Steigerung der Bildungsqualität?

45

5. Welche Fortbildungsinhalte sind relevant? – Zur Auswahl der Fortbildungsinhalte

47

5.1 Forschungsbasierte Zugänge

47

5.2 Zugänge der Praxis

49

5.3 Fazit

51

6. Wie sollten Fortbildungen gestaltet werden?

52

6.1 Gelegenheiten zur Erprobung und Reflexion der Fortbildungsinhalte

52

6.2 Feedback bereitstellen und erwünschtes Handeln modellieren

53

6.3 Training von Handlungskompetenzen und Kernpraktiken

54

6.4 Das Erleben eigener Wirksamkeit

56

6.5 Lernen an Fällen und Beispielen

57

6.6 Lehrpersonen zur Kooperation und zum vertieften Austausch anregen

59

7. Ausblick

60

Literatur

61

Deutsch als Zweitsprache und Mehrsprachigkeit – konzeptuelle Überlegungen zur Weiterbildung (Ludger Hoffmann)

71

1. Einführung

71

2. Weiterbildung

71

3. Deutsch als Zweitsprache

73

4. Deutschland und die Mehrsprachigkeit

75

5. Individuelle Mehrsprachigkeit

77

6. Mehrsprachigkeit in der Schule

79

7. Folgerungen für die Weiterbildung Deutsch als Zweitsprache

83

7.1 Das Fundament

85

7.2 Aufbau und Vertiefung

85

8. Fazit

88

Literatur

89

Lehr- und Fachkräfte für sprachliche Förderung in Schule und Beruf professionalisieren. Individualisierbarkeit und Praxisorientierung am Beispiel von zwei Weiterbildungen im Blended-Learning-Format (Anna Christiani, Irena Theuer und Veronika Vössing)

93

1. Einführung

93

2. Möglichkeiten der Individualisierung von schulform- und berufsübergreifenden Lernangeboten im Präsenzbereich

95

2.1 Studienangebot DLS: Sprachförderung in der Schule

95

2.2 Studienangebot PIB: Sprachförderung im Beruf

99

3. eLearning als Instrument zur Individualisierung und zum praktischen Transfer der Seminarinhalte

103

3.1 Chancen und Herausforderungen digitaler Lernangebote im Kontext der Weiterbildungen DLS und PIB

103

3.2 Aufgabenformate und Tutorierungsformen

105

4. Zusammenfassung und Ausblick

108

Literatur

109

Internet-Adressen

111

Zur Wirkung der universitären DaZ-Weiterbildungen an den Standorten Duisburg-Essen, Münster und Paderborn. Auswertung von schriftlichen Reflexionen teilnehmender Lehrkräfte (Judith Asmacher, Damaris Borowski, Lydia Böttger, Günter Islinger und Christin Robers)

113

1. Einführung

113

1.1 Schriftliche Reflexionen im Kontext von Lehrerweiterbildungen

113

1.2 Auswertung von schriftlichen Reflexionen von Teilnehmenden an den Weiterbildungen in Paderborn, Duisburg-Essen und Münster

114

2. Theoretische Grundlagen

115

2.1 Wirksamkeit von Lehrerweiterbildungen

116

2.2 Der Kompetenzbegriff im Kontext von Lehrerprofessionalität

117

2.3 Untersuchungsmethoden

117

3. Universität Paderborn (UPB)

118

3.1 Hintergrund

118

3.2 Ergebnisse

120

3.3 Diskussion

123

4. Universität Duisburg-Essen (UDE)

124

4.1 Hintergrund

124

4.2 Ergebnisse

126

4.3 Diskussion

129

5. Westfälische Wilhelms-Universität Münster (WWU)

130

5.1 Hintergrund

130

5.2 Ergebnisse

132

5.3 Diskussion

136

6. Schlussfolgerung

137

Literatur

139

Umgang mit heterogenen Gruppen in der DaZ-Weiterbildung der Universität Siegen (Sonja Schöndorf und Eveliina Steinmetz)

143

1. Einleitung

143

2. Theorie

144

2.1 Heterogenität und Binnendifferenzierung im Unterricht

144

2.2 Heterogenität und Binnendifferenzierung im Fremdsprachenunterricht

148

2.3 Heterogenität und Binnendifferenzierung in der Weiterbildung für Lehrkräfte

149

3. Praxis

150

3.1 Hypothese

150

3.2 Zielgruppe der DaZ-Weiterbildung an der Universität Siegen

150

3.3 Methode und Bewertung der Auswertung der erhobenen Daten

152

3.4 Auswertung und Triangulierung

155

3.5 Schlussfolgerungen

161

4. Umgang mit Heterogenität in der DaZ-Weiterbildung

162

5. Fazit

164

Literatur

166

Internetquellen

168

Anhang 1

169

Anhang 2

170

Einflüsse einer Sprachlernerfahrung auf die Professionalisierung angehender DaF/DaZ-Lehrkräfte. Ergebnisse einer Analyse von Portfolioeinträgen und Ableitung eines Modells (Olga Groh, Lydia Böttger und Constanze Niederhaus)

171

1. Problemaufriss

171

2. Theoretische Einbettung

172

2.1 Sprachlernerfahrungen in der Ausbildung von Sprachlehrkräften

172

2.2 Zur Bedeutung von Reflexion für den Professionalisierungsprozess von Lehrkräften

175

3. Die Sprachlernerfahrung im Paderborner Weiterbildungsstudium

177

4. Forschungsmethodisches Vorgehen

180

5. Modellbasierte Ergebnisdarstellung

183

6. Diskussion der Ergebnisse

187

7. Fazit

190

Literatur

190

Kollektive Orientierungen in Gruppendiskussionen zum Thema Mehrsprachigkeit (Maria Bringmann)

197

1. Einleitung

197

2. Forschungsstand

198

3. Die dokumentarische Methode

201

3.1 Theoretische Grundlagen: Die Wissenssoziologie Karl Mannheims

201

3.2 Die dokumentarische Methode als Analyseinstrument

202

4. Die Studie „Die Relevanz von sprachlicher Heterogenität und Mehrsprachigkeit für Lehrer*innen der Institution Schule“

204

4.1 Forschungsdesign

204

4.2 Durchführung der Gruppendiskussionen

205

5. Datenanalyse: die formulierende und die reflektierende Interpretation

207

6. Zusammenfassung

213

Literatur

213

Verwendete Transkriptionskonventionen nach GAT2

216

Textanforderungen bedarfsanalytisch beurteilen für den sprachsensiblen (Fach-)Unterricht mit Seiteneinsteigern (Mihail Sotkov und Annika Frank)

217

1. Einleitung

217

2. Einbettung des Texts im Schulbuchkapitel

219

3. Textprofilierung – Bedarfsanalyse der Textanforderungen

221

3.1 Textart

221

3.2 Fach- und Bildungssprachlichkeit

222

3.3 Textgliederung und Kontinuität

224

3.4 Textmuster

225

3.5 Kohärenz

229

3.6 (Morpho-)Syntax

232

3.7 Wortschatz

235

4. Fazit

239

Literatur

240

Anhang

243

Kompetenzenorientierte linguistische Lernertextanalyse als Weiterbildungsbaustein (Rode Veiga-Pfeifer, Ina-Maria Maahs, Marco Triulzi, Erol Hac?saliho?lu und Waltraud Steinborn)

245

1. Einführung

245

2. Mehrsprachigkeit als Lernvoraussetzung

246

2.1 Mehrsprachigkeit in allen Bildungsphasen

246

2.2 Mehrsprachigkeit in der Sprachdiagnostik

247

3. Kompetenzenorientierte linguistische Lernertextanalyse

248

3.1 Spracherwerb und Sprachvergleiche

248

3.2 Voraussetzungen für die linguistische Arbeit

249

3.3 Durchführung von Lernertextanalysen

251

4. Kompetenzenorientierte linguistische Lernertextanalyse als Bestandteil des Weiterbildungsstudiums DaZ

253

4.1 Kompetenzenorientierte linguistische Lernertextanalyse im Weiterbildungsstudium DaZintensiv

254

4.2 Kompetenzenorientierte linguistische Lernertextanalyse als Lerngelegenheit für Lehrkräfte

255

5. Von der Sprachdiagnostik zur Förderung

261

6. Fazit

262

Literatur

263

Kollegiale Hospitationen als Reflexionsinstrument im weiterbildenden Studienangebot „DaF/DaZ in Schule und Erwachsenenbildung“ an der Ruhr-Universität Bochum (Jessica Böcker)

267

1. Einleitung

267

2. Zur Entwicklung von explizitem Erfahrungswissen am Weiterbildungsstandort Ruhr-Universität Bochum

268

3. Kollegiale Hospitation

270

3.1 Unterrichtsbeobachtung

271

3.2 Feedback

275

4. Ebenen der Reflexiven Praxis in der dokumentierten Kollegialen Hospitation

278

4.1 Dokumentieren und Beschreiben

279

4.2 Analysieren und Interpretieren

280

4.3 Bewerten und Beurteilen

281

4.4 Planen

282

5. Schussbetrachtung und Ausblick

283

Literatur

284

Schreibbegleitung und Peer Feedback als reflexives Instrument der Sprachbildung im Kontext der universitären Weiterbildung Deutsch als Zweitsprache (Nicola Huson und Catherine Serrand)

287

1. Einleitung

287

2. Schreibbegleitung und -beratung in der universitären Weiterbildung

288

2.1 Schreiben in der universitären Weiterbildung am Beispiel der Hausarbeit

288

2.2 Peer-Feedback

291

2.3 Tutorielle Gespräche

292

3. Der Schreibprozess und die Schreibbegleitung

293

4. Peer-Reviews

296

4.1 Zielgruppe

296

4.2 Untersuchungsmethode

297

5. Diskussion der Ergebnisse

303

6. Fazit und Ausblick

303

Literatur

304

Anhang

307

Schulgrammatik und Bildungssprache als Problemfelder für die Lehrerweiterbildung – Perspektiven der Funktionalen Pragmatik (Mark Dietze)

309

1. Einleitung

309

2. Alltägliche Bildungssprache

309

3. Problemfelder schulischen Grammatikunterrichts für die Weiterbildung

314

3.1 Institutionelle Praxis und Schulgrammatik

316

3.2 An grammatisches Vorwissen anknüpfen

318

3.3 Grenzen und Möglichkeiten in der Lehrerweiterbildung

321

4. Schlussbemerkungen

325

Literatur

325

Formale Schul- und Kurspraktiken durch MALP zugänglich machen: Dissonanz zwischen Lernvoraussetzungen und -erwartungen bei Lernenden mit unterbrochener Bildungskarriere (Andrea DeCapua und Marco Triulzi)

329

Einführung

329

1. Lernpraktiken

330

1.1 Formale Bildung ‚western-style‘

330

1.2 ‚Literacy‘ und Lernen

331

2. Voraussetzungen und Erwartungen

333

2.1 Lernende ohne bzw. mit begrenzter oder unterbrochener Bildungskarriere

333

2.2 Erwartungen in der formalen Bildung

335

3. Formale Lern- und Schulpraktiken zugänglich machen

336

3.1 Lernvoraussetzungen akzeptieren

338

3.2 Lernprozesse kombinieren

339

3.3 Neue Lernaktivitäten zugänglich machen

341

4. MALP-geleiteter Unterricht

342

5. Fazit

343

Literatur

344

Anhang: MALP-Checkliste für die Unterrichtsplanung

349

Autorinnen und Autoren

351