Perspektiven von Lehrenden und SchülerInnen auf Bläserklassenunterricht - Eine qualitative Interviewstudie

von: Michael Göllner

Waxmann Verlag GmbH, 2017

ISBN: 9783830985631 , 312 Seiten

Format: PDF

Kopierschutz: frei

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Preis: 32,99 EUR

Mehr zum Inhalt

Perspektiven von Lehrenden und SchülerInnen auf Bläserklassenunterricht - Eine qualitative Interviewstudie


 

Buchtitel

1

Impressum

4

Dank

5

Inhalt

7

1 Einleitung

11

1.1 Zur Ausgangssituation

12

1.2 Forschungsfragen

13

1.3 Zentrale Begriffe

14

1.4 Aufbau der Arbeit

17

I Hintergrund und theoretischer Rahmen der Studie

20

2 Die Forschungslandschaft zum Musikklassenunterricht

20

2.1 Leitvorstellungen und Begründungen des Musik(klassen)unterrichts

21

2.1.1 Das Argument der „kognitiven und sozialen Wirksamkeit“ von Musik

23

2.1.2 Das Argument der „sozial- und kulturpolitischen Bedeutung“

25

2.1.3 Die Leitvorstellung des „‚musikalisierten‘ Menschen“

27

2.1.3.1 Streiflicht auf Edwin Gordons ‚Music Learning Theory‘

27

2.1.3.2 Zur Idee der ‚Musikalisierung‘ in der Konzeption des Aufbauenden Musikunterrichts

29

2.1.3.3 ‚Aufbauendes‘ Lernen im Bläserklassenunterricht

30

2.1.4 Die Leitvorstellung der bildungsrelevanten ‚Praxis‘

32

2.1.4.1 Zur Unterscheidung zwischen ‚Praxis‘ und ‚Poiesis‘

33

2.1.4.2 Jürgen Vogt: „Musikalische Phrónesis“

33

2.1.4.3 Hermann J. Kaiser: „Verständige Musikpraxis“

35

2.1.4.4 Christian Rolle: ‚Musikalisch-ästhetische Bildung‘ in ‚ästhetischer‘ Praxis

37

2.1.5 Resümee

38

2.2 Weitere Aspekte des Musikklassendiskurses

40

2.2.1 Didaktische und methodische Herausforderungen im Musikklassenunterricht

40

2.2.1.1 Spannung zwischen Fertigkeitserwerb und Gestaltungsmöglichkeiten

41

2.2.1.2 Unterrichtsmaterialien im Bläserklassenunterricht

42

2.2.1.3 Zur Frage der Lehrplankonformität

43

2.2.1.4 Renaissance der ‚musischen Erziehung‘?

45

2.2.2 Weitere didaktische Herausforderungen: Instrumentales Lehren und Lernen im Musikklassenunterricht

46

2.2.2.1 Exkurs: Zur Debatte um den instrumentalen Gruppenunterricht

47

2.2.2.2 Didaktische Herausforderungen im schulischen Instrumentalunterricht

49

2.2.2.3 Zum ‚Problem‘ der heterogenen Gruppe im schulischen Instrumentalunterricht

50

2.2.2.4 Weitere instrumentaldidaktische Besonderheiten des Bläserklassenunterrichts

52

2.2.2.5 Exkurs: ‚Probleminstrument‘ Querflöte?

52

2.2.3 „Freude garantiert“? Musikklassenunterricht und ‚Spaß‘

54

2.2.3.1 Forschungsergebnisse zu Freude und Lernmotivation beim Klassenmusizieren

55

2.2.3.2 Zur Schülersicht auf Klassenmusizieren

58

2.2.4 Zur Frage der Nachhaltigkeit von Musikklassenunterricht

59

2.2.5 Zur interinstitutionellen Kooperation im Musikklassenunterricht

61

2.2.5.1 Exkurs: Zur Situation der Musikschularbeit

62

2.2.5.2 Zum Kooperationsverständnis in Musikklassenkontexten

64

2.2.5.3 Interprofessionelle Zusammenarbeit im Musikklassenunterricht

68

2.3 Zusammenfassung und Ausblick auf die Interviewstudie

70

2.4 Exkurs: Zur Perspektive des Forschenden in der vorliegenden Untersuchung

74

3 Theoretischer Rahmen der Interviewstudie

76

3.1 Orientierung am interpretativen Paradigma

76

3.2 Streiflichter auf den „pragmatistischen Interaktionismus“

80

3.2.1 Zur pragmatistischen Auffassung von Realität

81

3.2.2 Im Hintergrund: G. H. Meads Perspektivbegriff

83

3.2.3 Strauss’ Theorie der „sozialen Welten“ als sensibilisierendes Konzept

89

3.3 Resümee: Implikationen für die Interviewstudie

93

II Die qualitative Untersuchung

96

4 Methodisches Vorgehen

96

4.1 Grounded Theory Methodology (GTM)

96

4.1.1 Zum GTM-Theoriebegriff

97

4.1.1.1 Umgang mit Vorwissen

98

4.1.1.2 Abduktive Hypothesenbildung

100

4.1.2 Elemente der GTM

104

4.1.2.1 Theoretisches Sampling

104

4.1.2.2 Kodiermodi, komparative Analyse und das sog. Memoschreiben

105

4.2 Durchführung der Untersuchung

110

4.2.1 Rekapitulation der Forschungsfrage

110

4.2.2 Vorüberlegungen zum Forschungsdesign

110

4.2.3 Auswahl der Lerngruppen und der InterviewpartnerInnen

113

4.2.3.1 Einstieg ins Forschungsfeld

117

4.2.3.2 Kontaktaufnahme mit den Lehrenden

118

4.2.4 Leitfadeninterviews

119

4.2.4.1 Zur Interviewsituation

119

4.2.4.2 Zum Leitfaden für die Lehrenden-Interviews

121

4.2.4.3 Zum Leitfaden für die SchülerInnen-Interviews

122

4.2.4.4 Zum weiteren Ablauf der Interviews

122

4.2.4.5 Transkription der Interviews

123

4.2.4.6 Maßnahmen zum Datenschutz

124

4.2.5 Überblick über die entstandenen Interviews

125

4.2.6 Auswertung des Interviewmaterials

126

4.2.6.1 Auswertung der Einzelfälle

127

4.2.6.2 Fallkontrastierende Auswertung

130

4.2.6.3 Fallgruppenübergreifende Kontrastierung

132

4.2.6.4 Generierung einer Grounded Theory

133

4.2.7 Kommunikative Validierung der Einzelfallanalysen

134

4.2.8 Zur Reichweite der Ergebnisse

135

5 Ergebnisteil A: Drei Fallgruppenanalysen zum Bläserklassenunterricht

137

5.1 Übersicht über die beforschten Bläserklassen

138

5.2 Bläserklasse A oder die „Verknüpfung“ von Musikunterricht und Instrumentalspiel

139

5.2.1 Das Unterrichtsmodell der Bläserklasse A

139

5.2.2 Frau Knüpfa

140

5.2.2.1 Die Schlüsselkategorie „Verknüpfung“ von Musikunterricht und Instrumentalspiel

141

5.2.2.2 Herausforderungen, vor die sich Frau Knüpfa gestellt sieht

143

5.2.3 Frau Messla

143

5.2.3.1 Die Schlüsselkategorie Messlatte Musikschule

145

5.2.3.2 Strategien zum Umgang mit den empfundenen Herausforderungen

146

5.2.4 Die Sicht der Schülerinnen auf den Unterricht

147

5.2.5 Spannungen hinsichtlich des Instrumentalspiels

149

5.2.5.1 Die Sicht von Annika, Anna und Alina

150

5.2.5.2 Die Sicht von Frau Knüpfa

151

5.2.5.3 Die Sicht von Frau Messla

152

5.2.5.4 Zwischenfazit

154

5.2.6 Divergente Auffassungen der Unterrichtsmethode

155

5.2.6.1 Die Sicht der Schülerinnen auf die Methode

155

5.2.6.2 Frau Messlas Einstellung zur Unterrichtsmethode

156

5.2.6.3 Frau Knüpfas Sicht auf die Unterrichtsmethode

157

5.2.7 Fazit

158

5.3 Bläserklasse B oder das „musikalisch-soziale Netzwerk“

159

5.3.1 Das Unterrichtsmodell der Bläserklasse B

160

5.3.2 Herr Soneb

161

5.3.2.1 Die Schlüsselkategorie „musikalisch-soziales Netzwerk“

164

5.3.2.2 Herrn Sonebs Einstellung zum Instrumentalunterricht in Bläserklassen

165

5.3.3 Frau Zumsib

166

5.3.3.1 Schlüsselkategorie „Zugang zur Musik“

167

5.3.4 Der Unterricht aus der Sicht von Bea und Birthe

170

5.3.5 Die Spannung zwischen „musikalisch-sozialem Netzwerk“ und „Theoriestunde“

172

5.3.5.1 Herrn Sonebs Sicht auf das Orchesterspiel und die „Theoriestunde“

172

5.3.5.2 Frau Zumsibs Sicht auf den Orchesterunterricht und die „Theoriestunde“

174

5.3.5.3 Beas und Birthes Sicht auf das Orchesterspiel und die „Theoriestunde“

176

5.3.5.4 Zwischenfazit

180

5.3.6 Fazit

180

5.4 Bläserklasse C oder die ‚fingierte‘ Generalprobe

182

5.4.1 Das Unterrichtsmodell der Bläserklasse C

182

5.4.2 Frau Musierd

183

5.4.2.1 Zum Instrumentalspiel im Rahmen der Bläserklasse

183

5.4.2.2 Schlüsselkategorie: Musik „sinnlich erfahren“

185

5.4.2.3 Exkurs: Methodologischer Kommentar zum Interview mit Frau Musierd

186

5.4.3 Frau Grunled

188

5.4.3.1 Schlüsselkategorie: musikalische Grundlagen legen

189

5.4.3.2 Herausforderungen, vor die sich Frau Grunled gestellt sieht

192

5.4.4 Die Sicht von Carola und Charlotte

193

5.4.5 Die Spannung zwischen Orchesterspiel und „Auftritt“

194

5.4.5.1 Frau Musierds Sicht auf die Auftritte und deren Vorbereitung

195

5.4.5.2 Frau Grunleds Sicht auf die Auftritte und deren Vorbereitung

195

5.4.5.3 Die Sicht der Schülerinnen auf die Auftritte

198

5.4.5.4 Zwischenfazit

200

5.4.6 Fazit

201

5.5 Resümee und Ausblick

202

6 Ergebnisteil B: Fallgruppenübergreifende Kontrastierung

204

6.1 Gemeinsames Musikmachen

204

6.1.1 Musikmachen als zentrale Tätigkeit im Bläserklassenunterricht

205

6.1.1.1 Die Sicht der Schülerinnen auf das gemeinsame Musikmachen

206

6.1.1.2 Die Sicht der Lehrenden auf das Musikmachen im Bläserklassenunterricht

208

6.1.2 ‚Soziale‘ Aspekte des Musikmachens

209

6.1.2.1 Die Sicht der Schülerinnen auf ihre „Klassengemeinschaft“

210

6.1.2.2 Die Sicht der Lehrenden auf das „Gemeinschaftsgefühl“

211

6.2 Exkurs: Das Konzept „Communities of Practice“ (CoP)

214

6.2.1 Lave und Wengers Theorie des „situierten Lernens“

215

6.2.2 Das Konstrukt der „legitimen peripheren Partizipation“

217

6.2.3 Weiterentwicklung des Konzepts

218

6.2.4 Zur Rezeption des Konzepts

220

6.3 Das Konzept der CoP in der vorliegenden Untersuchung

222

6.4 Zum ambivalenten Eindruck des Bläserklassenunterrichts

223

6.4.1 Die Bläserklasse als musikalische Gemeinschaft

224

6.4.1.1 Freiwillige Entscheidung für die Bläserklasse

225

6.4.1.2 Lernen als ‚Hineinwachsen‘

228

6.4.2 Die Bläserklasse als Schulklasse

232

6.4.2.1 Das Konzept der CoP im Zusammenhang mit ‚schulischem Unterricht‘

234

6.4.2.2 ‚Schulische‘ Aspekte im Interviewmaterial

236

6.4.3 Zwischen musikalischer Gemeinschaft und ‚Schulklasse‘

240

6.5 Fazit

241

7 Ergebnisteil C: Entwicklung einer Grounded Theory

244

7.1 Bläserklassenunterricht als Vexierbild

244

7.1.1 Vergleichsfolien der InterviewpartnerInnen

247

7.1.2 Bezugsrahmen der InterviewpartnerInnen

250

7.1.2.1 Bläserklassen-Orchester in den Äußerungen der Beteiligten

252

7.1.2.2 Bläserklassen-Instrumentalunterricht in den Äußerungen der Beteiligten

253

7.1.2.3 Bläserklassen-Musikunterricht in den Äußerungen der Beteiligten

254

7.1.3 Zusammenführung der Ergebnisse

256

7.1.3.1 Die konzeptuellen Annahmen der Lehrenden vor dem Hintergrund der Vergleichsfolien und Bezugsrahmen

257

7.1.3.2 Diffusität des Rahmens Bk-Musikunterricht und die Strategie des Ausbalancierens

259

7.1.3.3 Blickwechsel im Bläserklassen-Instrumentalunterricht

261

7.1.4 Fazit

263

7.2 Formulierung einer Grounded Theory zu TeilnehmerInnenperspektiven auf Bläserklassenunterricht

264

8 Zusammenfassung der Ergebnisse

268

III Fazit

272

9 Diskussion der Ergebnisse

272

9.1 Reflexion des methodischen Vorgehens

272

9.2 Anbindung zentraler Ergebnisse an den Forschungsstand

275

9.2.1 Zur Bedeutung des gemeinsamen Musikmachens

275

9.2.2 Musikunterricht in Bläserklassen

278

9.2.3 Interprofessionelle Zusammenarbeit in Bläserklassen

279

10 Ausblick

282

10.1 Anregungen zum fachdidaktischen Nachdenken über Bläserklassenunterricht

282

10.2 Anregungen zur Aus- und Weiterbildung von Lehrenden

283

10.3 Zur Zusammenarbeit von allgemeinbildenden Schulen und Musikschulen

285

Literatur

287

Abbildungen, Tabellen, Abkürzungen

306

Anhang

307

Vereinbarungen zum Datenschutz

307

Interviewleitfäden

307

Themen der Lehrerleitfäden

308

Themen der Schülerleitfäden

309